Italien und seine Köstlichkeiten
Der Winter kommt mit großen Schritten auf uns zu und nicht Wenige denken an ferne Länder, Sonnenstrahlen auf der Nase und Sand unter den Füßen. Doch auch die kulinarische Seite einer Nation kann die Atmosphäre einer jeden Reise sehr positiv beeinflussen.
Eines der Top-Länder, was gutes Essen betrifft, ist natürlich Italien. Hier scheint die Küche in seiner ganzen Entfaltung zu Hause zu sein. Pasta, Speiseeis, Pesto, Tiramisú, Pizza und andere Köstlichkeiten findet man hier. Doch außer diesen weltberühmten Gerichten, hat jede italienische Region abermals seine ganz eigenen Spezialitäten zu bieten. Erst wer in Italien war, weiß wie Mozzarella-Käse oder eine simple Pizza Margherita wirklich schmecken kann und auch sollte.
Italiens Regionalküchen halten für jeden Geschmack etwas bereit
Abhängig von seiner geographischen Lage weist jede italienische Region verschiedene kulinarische Spezialitäten auf. Jedes Gebiet unterliegt unterschiedlichen klimatischen Einflüssen, weshalb auch die Bevölkerung variiert und damit auch ihre Kochgewohnheiten. Hinzu kommt, dass die Regionen zugleich in ihrer historischen Entwicklung auf Unterschiede zurückblicken.
So weist vor allem die Küche Südtirols die wenigsten Gemeinsamkeiten mit dem Rest des Landes auf. Sauerkraut und Knödel erinnern eher an die österreichische oder ungarische Küche. Die ligurische Küche ist von einem sehr mildem Klima und der Nähe zum Meer geprägt. Wildwachsende Pflanzen wie Spinat und Mangold werden zu Füllungen von Teigtaschen verwendet.
Hier ist auch der Basilikum zu Hause: das Pesto alla genovese aus Genua wurde international bekannt. Die Küche der Toskana ist sehr vielfältig. Hervorzuheben ist das Olivenöl der Region, welches als sehr hochwertig gilt. In Abruzzen wird die Küche vor allem durch Safran, Trüffel und Peperoncino geprägt.
Außerdem kann man dort kleine Lammspieße vom Grill genießen. Die sizilianische Küche, ganz im Süden des Landes, zählt mit zu der ältesten Italiens. Hier verfügen die Einwohner über eine reichhaltige Landwirtschaft und den Fischfang. Fisch, Pasta und Süßspeisen sind, vereinfacht gesehen, die drei Standbeine der sizilianischen Küche.
Bild: © Luiz – Fotolia.com
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